Z.Zt. keine Termine

Margret Krolow
Meine Motivation in den Beirat zu gehen war, einmal hinter die Kulissen zu gucken und ein wenig im Stadtteil Schwachhausen mitzuwirken. Damit betrat ich Neuland, da ich mich vorher nicht politisch engagiert hatte. Letztendlich habe ich es so wie immer gehalten „learning by doing“ und dadurch viel Neues erfahren.
Mein Schwerpunkt liegt im sozialen Bereich und so wurde ich Mitglied im Fachausschuss Bildung, Soziales und Sport. Bis Anfang des Jahres 2010 war ich Sprecherin dieses Ausschusses. Im Ausschuss wurde die Situation der Kindergärten, der Spielplätze, der Schulstandortplanung, des Dienstleistungszentrums und die Vergabe der Globalmittel besprochen.
Um mich zu informieren, was in unserem Stadtteil geschieht, habe ich regelmäßig die Stadtteilkonferenzen besucht. Teilnehmer dieser Konferenzen kommen von der Polizei, den Kitas, den Kirchen, vom Dienstleistungszentrum, aus Altersheimen, von privaten Initiativen etc.
Außerdem besuche ich bei Jubiläen wie 100 jährige Geburtstage oder Eiserne Hochzeiten die Bürger und überreiche ihnen die Urkunden vom Bürgermeister.
Bei der Organisation des Focke-Festes arbeite ich im Komitee mit. Das Motto des diesjährigen (2010) Festes lautet:“Bremen – Stadt der Vielfalt“. Es gibt mehrer Themenbereiche. Meine Aufgabe besteht darin, für das Thema „Migration“ und „Alter“, Gruppen zu aquirieren, die das Fest bereichern. Dazu habe ich mit mehreren Institutionen Kontakt aufgenommen.
Außerdem war ich in der Organisationsgruppe für den 1. Aktionstag für Kinder und Jugendliche in Schwachhausen. Die Verantwortlichen sind der Beirat Schwachhausen sowie das Ortsamt Schwachhausen/Vahr. Die sehr gut besuchte Veranstaltung fand am 13. November 2009 in der Freien Waldorfschule, Touler Str. 3, statt und lief unter dem Motto „Kinderlärm ist Zukunftsmusik“. Unterthema war „Kinder und Jugendliche brauchen Räume“ sowie „Kinderrechte“.
Des weiteren war ich am Projekt „Expedition Stadt“ der Arbeitnehmerkammer Bremen beteiligt. Es ging es um die Vernetzung der unterschiedlichen Stadtteile, damit das kulturelle, soziale und wirtschaftliche Leben in Bremer Stadtteilen allen Bürger/innen den nötigen Zugang zu kulturellen Bereichen ermöglicht. Die Stadt erlebt sonst eine soziale Spaltung.
Danach war ich in der Planungsgruppe für den Besuch der Huchtinger Bürger im Stadtteil Schwachhausen. Die Huchtinger erlebten ein ganz anderes Schwachhausen. So wurde am Stern der große Kanal von Hanse-Wasser besichtigt, ein Bunker im Bürgerpark besucht, über den Riensberger Friedhof gegangen, in einer Scheune des Focke Museums gegessen. Alle Teilnehmer waren guter Dinge bei Musik und Gesang und genossen diese Stadtführung.
(Angelegt/zuletzt geändert: 20. Mai 2010 00:36:21/24. Mai 2010 12:57:31)